Wer ich bin...

 

Ich bin die Piratin des Herzens und die Pipi Langstrumpf im Rollstuhl. Ich bin eine Lebenskünstlerin durch und durch und wenn es sein muss eine Überlebenskämpferin. Ich bin ein vehementer Sturkopf und eine romantische Träumerin. Ich bin eine Um-die-Ecke-Denkerin. Geht nicht, gibt's bei mir nicht. Ich bin die, die mit ihrem Herzen sieht und mit selbigem spricht. Ich bin stark und zerbrechlich zugleich. Ich bin anders. Nicht nur im Außen. Ich bin ein Pferdemädchen, schon immer gewesen.

Ich bin eben Tina!  


Mein Leben: perfekt und genau richtig!

Für mich persönlich ist mein Leben nicht wirklich besonders.

Ja klar, mein Körper ist durch eine angeborene Muskelerkrankung sehr stark einschränkt.

Ich kann nicht laufen. Meine Bewegungen sind minimal. 

In meinem Alltag bekomme ich deshalb rund um die Uhr Unterstützung durch mein Team bestehend aus wunderbaren Assistenz-Mädels. Ihre Hände packen dort für mich an, wo ich es selbst nicht kann. In allen Bereichen meines Lebens. 

 

Sollte ich wegen all des Nicht-Könnens meinen Körper ablehnen, der noch dazu nicht einmal "normal, schön" gewachsen ist?  

NEIN! Ganz im Gegenteil: ich liebe meinen Körper und ich bin ihm so unendlich dankbar, was er für mich ermöglicht. Nämlich zu leben! 

 

Ich gestalte mir mein Leben frei und nach der Melodie meiner herrlich bunten Seele.

Ich weiß aus erlebten Erfahrungen von der Endlichkeit dieses Lebens und lebe entsprechend selbiges voller Leidenschaft. Nicht nur einmal stand ich an der Schwelle hinüber ins Licht und die Ärzte hatten mich mindestens dreimal schon aufgegeben.

Doch es gibt vielmehr als wir mit unseren menschlichen Sinnen erspüren können. Wir sind alle weit mehr als nur unser Körper. Wir sind ein unendliches Bewusstsein, das genutzt werden will.

So war es auch mein Wille, der sich gegen die Gesetze der Medizin entschied. Ich verdanke diesen schweren Phasen ein Wissen, das man so nirgendwo erlernen kann. 

Ich nenne es voller Stolz mein Zwischenwelten-Wissen.   

 

Ich weiß, dass meine Zeit noch nicht gekommen ist. Es gibt "hier" noch viel für mich zu tun.

Ich wusste schon als kleines Mädchen, dass ich Menschen helfen möchte, glücklich zu sein.

Das war für mich so klar, wie das Amen in der Kirche und stand auch nie zur Diskussion. Mir war früh bewusst, dass es zu meiner Aufgabe gehört, genau so, wie ich bin meinen positiven Beitrag zu leisten.  

 

Auch meine Verbindung zu Pferden wurde mir in die Wiege gelegt. Allein der Anblick von diesen wunderschönen Wesen genügte mir, um tiefen Frieden zu spüren. So suchte ich stets nach Wegen, um einfach nur in ihrer heilsamen Nähe sein zu können. Dort, wo ein Pferd stand, fand man auch meistens mich staunend vor (und bekam mich nur schwer wieder weg). Sie gaben mir Kraft, sie sahen meinen Kern und erinnerten mich an das große Ganze. 

 

Ihre Anwesenheit war und ist der Motor meines Lebens. 

 

Ein eigenes Pferd war mein größter Wunsch und ich hätte mir nicht einmal zu träumen gewagt, dass sich dieser mehr als nur erfüllt. Geschweige denn, dass ich mit meinen Pferden leben und sogar arbeiten darf. 

Als meine Stute Lavina 2011 in mein Leben trat, ordnete sich alles neu.

Ich war am absoluten emotionalen Tiefpunkt angelangt. Eine mir sehr nahe Freundin mit gleicher Muskelerkrankung war völlig unerwartet verstorben, vor mir lag eine schwere Nieren-Operation mit ungewissem Ausgang und mein soziales Umfeld erreichte mich in meiner Einsamkeit nicht mehr.

Ich hatte das erste und einzige Mal meine tiefe Freude und Liebe zum Leben verloren. Ich hatte irgendwann aufgehört meinem Weg zu folgen. Ich hatte mich verloren. 

 

Doch manchmal muss man sich selbst verlieren um sich wieder neu finden zu können. 

Lavina stieß mit unserer ersten Begegnung eine Entwicklung in mir an, die ich nicht im Ansatz erahnen konnte. Ich löste mich Stück für Stück von allen mir auferlegten Erwartungen, was denn das Beste für mich sei, wie ich mein Leben führen soll und natürlich wie man ein Pferd zu halten hätte.

Vier Jahre kämpfte die altbewährte Konvention mit der immer stärker werdenden Stimme meines Herzens. Ich ließ in dieser Zeit verdammt viel hinter mir. Ich wechselte erst meine furchtbar langweilig braune Haarfarbe, dann den Job, gründete meinen Verein, Menschen passten plötzlich nicht mehr zu mir, alles war im Wandel. Lavina zeigte mir in dieser nicht immer einfachen Zeit, wie unendlich stark ich bin und dass ich, um diese Stärke auch leben zu können, tatsächlich nur mich selbst brauche. Und so setze ich voller Vertrauen mutig einen Fuß vor den anderen und fand mit jedem weiteren Schritt meinen ganz eigenen Weg. 

Mittlerweile hatte mir das Leben genug Wegweiser in Form von so mancher Katastrophe geschickt und so öffnete ich im Juni 2015 mit meinem Umzug nach Linden ein neues Kapitel. 

Dadurch erfüllte sich ein großer Lebenstraum: Wohnen mit meinen Pferden. Endlich erzählte uns niemand mehr, wie Pferde gehalten werden müssen und die letzte Verbindung wurde gekappt.

Jetzt waren wir alle frei unseren eigenen Weg zu gehen!   


Ein paar Presse-Berichte

Artikel von mir 

Download
2.Natural-Horse 11:16.pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.9 MB

Porträt über mich 

Download
3.Gepflegt-durchatmen 10:16 Seite 36.pdf
Adobe Acrobat Dokument 13.2 MB

Artikel über meine Arbeit 

Download
2.Tierblättla-Franken 09:16 Seite 26.pdf
Adobe Acrobat Dokument 16.3 MB


In Bild und Ton



Auf einen Blick: mein Lebenslauf

1984

1990 - 1994

1994 - 2004

2004 - 2009

2008 - 2009

2009 - 2012

2012

2013 - 2015

2014

2014 - 2015

2015

 2015 - 2017

 2016

seitdem

Geburt

Grundschule

Gymnasium mit Abitur 

Studium: Sozial-Pädagogik 

Weiterbildung: Peer Counselor

ZSL Beratungsstelle

Gründung des Außergewöhnlich! e.V.

Qualitäts-Beauftragte APM

Kundalini Reiki Grad I und II

Weiterbildung: Qualitätsmanager

Ausbildung: Tierkommunikation

Fernstudium zur tiergestützten Therapie

Ausbildung zum Pferdegestützten Coach 

Tätigkeit als Coach 


Meine bisherigen Aus- und Weiterbildungen habe ich bei folgenden Institutionen abgeschlossen: 


 

Seit November 2016 bin ich offizielle Inklusionsbotschafterin der